Der ideale IT-Trainer

Der typische IT-Trainer macht auch Trainings. Als Fachmann oder Fachfrau scheint das naheliegend zu sein. Oder?

Es ist wie beim Fußball: der Trainer hat es in der Hand, ob das Seminar ein Erfolg wird – oder nicht.

Die inhaltliche Kompetenz ist nur eine Facette des Trainer-Daseins, die Voraussetzung. Sehr viel wichtiger ist die Einstellung des Trainers den Teilnehmern gegenüber. Ein Trainer, der seine Teilnehmer mit der Haltung „das Problem sitzt vor der Tastatur“ begegnet, ist fehl am Platze. Es muss der ernsthafte Wunsch bestehen, dass die Teilnehmer etwas lernen und Freude an dem vermittelten Wissen bekommen. Bei dem ein oder anderen Trainer bekommt man das Gefühl, dass sie beweisen wollen, derjenige zu sein, der über viel Knowhow verfügt – und das soll auch so bleiben. Der Trainer möchte glänzen. Und die Teilnehmer sollen beeindruckt sein.

Mehr als Fachwissen

Training ist immer auch ein interaktiver Prozess, für den der Trainer über gute Kommunikationskenntnisse verfügen sollte. Dazu gehören außerdem Zugewandtheit, Freundlichkeit und Wertschätzung gegenüber den Teilnehmern als wichtige Voraussetzungen, die ein Trainer mitbringen sollte. Wenn ein Trainer, neben seinem Fachwissen, dieses auch noch vorbehaltlos teilen möchte, dann haben Sie sicherlich einen der Guten gefunden. Hat er dann auch noch ein Trainingskonzept inklusive der Methodik-Didaktik sowie den Übungen, dann kann fast nichts mehr schiefgehen.

Noch ein paar Worte zur Trainerausbildung. Gerade im IT-Umfeld wird wenig Wert auf eine professionelle Ausbildung gelegt. Die Auftraggeber sind mit einem ein- bis dreitägigen Trainerseminar zufrieden. In meinen Augen definitiv nicht ausreichend. Insbesondere, wer regelmäßig IT-Trainings durchführt und dies als eine Kernkompetenz angibt, sollte auch die entsprechende Ausbildung vorweisen können, z. B. eine Ausbildung zum BDVT Business-Trainer. Schließlich sollte jeder, der selbst trainiert, Wert darauflegen, selbst gut ausgebildet zu sein.

  • Fachwissen ist nicht das wichtigste
  • Wertschätzung für die Teilnhemer
  • Der Trainer ist nicht die Hauptperson
  • Training ist mehr als reden

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